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Copyshop Of Horrors

 

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A temporary space for the nature of cities and the city as nature
von copy & waste

***PERFORMANCE***MUSIKTHEATER***TANZ***VIDEO ART***FILM***PANEL***LECTURE***KONZERT***FOOD***

NOVEMBER/DEZEMBER 2017

Programm anschauen

starring:
copy & waste (Jörg Albrecht/Silke Bauer/Roman Hagenbrock/Steffen Klewar/Kriton Klingler-Ioannides/Laura Landergott)
Johannes Müller/Philine Rinnert/Gerhild Steinbuch/Jördis Richter/Shlomi Moto Wagner
Stefan Ramírez Pérez/Ian Purnell
Rosalind Goldberg/Anne-Mareike Hess
Copy & Dance (Tina Pfurr/Anna Zett)

co-starring:
Achim Brunnengräber
Helga Fassbinder
Kristin Hensel (Allmende-Kontor)
Thomas Köck
Yao Liao/Jorge Hernández Jiménez-Smith
Leona Lynen (Allmende-Kontor)
Hannah Parnow-Kloth (Interkultureller Garten Lichtenberg)
Dagmar Pelger
Sonja Rosenthal (himmelbeet Gemeinschaftsgarten)
Blanka Stolz Annette Storr
Stefanie Wenner

copy & waste lädt mit Copyshop Of Horrors Kolleg*innen aus Wissenschaft und Kunst zum gemeinsamen Erkunden der Stadt als Natur ein. Inwiefern ist heutiges urbanes Leben überhaupt noch ein Gegensatz zur Natur? Diese Frage führt von den Gemeinschaftsgärten, die seit einigen Jahren vermehrt zu alternativen Gemeinschafts- und Wirtschaftsmodellen werden, zu komplexen Fragen des Klimawandels. In einem Ladenlokal, zwischen Hochbeeten und Pflanzen-Mikrofonen, werden verschiedene Themenaspekte getanzt, gespielt, diskutiert und gesungen.

Der Copyshop Of Horrors wird eröffnet durch das Symposium STRANGE PLANTS ARE MY HOBBY, welches Input für eine sich anschließende Performance-Serie gibt. Erarbeitet wird die vierteilige Serie von copy & waste und drei weiteren künstlerischen Teams. Fiktionale Grundlage ist dabei das Musical Little Shop Of Horrors.

Die Key Note Lectures des Symposiums halten Helga Fassbinder (Gründerin der europäischen Stiftung „Biotope City“) und Stefanie Wenner (HfBK Dresden). Lokale wie globale Ebenen des urbanen Gärtnerns werden von Vertreter*innen dreier Berliner Gartenprojekte (Allmende-Kontor, himmelbeet Gemeinschafsgarten und Interkultureller Garten Lichtenberg) sowie Wissenschaftler*innen aus Urban Design, Politologie und Geographie diskutiert. Eine Clash-Lecture zu Multinaturalismus! lässt die Theaterwissenschaftlerin Annette Storr auf den Dramatiker Thomas Köck treffen. Yao Liaos partizipatives Projekt The Mushroom Head schließt das Symposium ab.

In der ersten Episode der Performance-Serie fragen copy & waste nach den Möglichkeiten und den Begrenzungen von urbanem Gartenbau. Wer kommt dadurch weshalb wie, wann und wo zusammen? Welche Gemeinschaft kann ich entdecken und welche erfinden – auch in mir? Die transmediale Performance I’M SO DOWNTOWN ist eine düstere Mischung aus Live-Hörspielstudio und Blumenladen.

Episode 2: Ausgehend von Ellen Greene, Hauptdarstellerin von Little Shop of Horrors am Broadway 1982, ist MEAN GREENE MOTHER FROM OUTER SPACE von Philine Rinnert, Johannes Müller und Gerhild Steinbuch eine kleine Musiktheatershow über die gefährliche Star-Quality von Pflanzen: Welches Licht ist vorteilhaft? Und: Wie pflegt man Karrieren, ohne irgendwann im Möbelhaus zu enden?

Die Videokünstler Stefan Ramírez Pérez und Ian Purnell inszenieren mit DARK SOIL die dritte Episode, eine Videoinstallation. Es geht um die sexuelle Dimension der Beziehung von Großstädtern zur Natur, zwischen Cruising im Park und Pflanzenfetisch. Halbdokumentarische Inszenierung und dokumentarische filmische Beobachtungen überlagern sich.

Zum Abschluss der Serie gibt es Tanz: Die Choreografinnen Rosalind Goldberg und Anne-Mareike Hess werfen einen Blick auf das Grün um uns herum und fantasieren über das private Leben der Pflanzen. In ihrer Folge DOES THIS LOOK INANIMATE TO YOU? entwickeln sie eine Choreografie, die es dem Zuschauer ermöglicht, eine andere Ordnung der Dinge zu erleben.

Am Ende bringt ein ALL EAT ONE alle geballt auf ein Tablett. Fertig zum Verschlingen. Und schon sind Copy & Dance (Tina Pfurr/Anna Zett) da, um die Pflanzen noch mehr zum Tanzen zu bringen.

Eine Koproduktion von copy & waste mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatskanzlei für Kultur und Europa.

(c) kruseundmüller
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